Mit Basenfasten gesund, schön und leistungsstark

Basenfasten

Was genau ist „Basenfasten“?

Im Grunde genommen wünschen wir uns alle, Gesundheit, Schönheit und Leistungsfähigkeit ein Leben lang zu bewahren. Unsere heutigen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten sorgen jedoch ebenso wie Stress und Umwelteinflüsse dafür, dass wir zunehmend in die Übersäuerung geraten. Ein ausbalancierter Säure-Basen-Haushalt ist die Grundlage für dauerhafte Gesundheit, Attraktivität und Vitaltität. Deshalb ist eine Basenfasten-Woche ideal, um den Säure-Basenhaushalt erst einmal wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Eine ausgewogene Ernährung soll den Säure-Basen-Haushalt eigentlich in unserem Körper in Balance halten. Leider führen ungünstige Angewohnheiten bei vielen Menschen zu Unwohlsein und Beschwerden. Meist ist es die Kombination aus ungesunder Ernährung, übermässigem Essen, zu schnellem Essen, mangelhafter Bewegung, Stress, Genussgiften (Zucker, Koffein, Alkohol) und Medikamenten, die folglich zu einer Übersäuerung und daraus resultierenden Gesundheitsproblemen führt.

Aus diesem Grund ist eine regelmässige Entsäuerung und Entschlackung in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Mit entschlackenden Massnahmen wird der Körper entlastet. Dabei werden im Gewebe eingelagerte Stoffwechselabbauprodukte, belastende Säuren oder toxische Substanzen (Schlacken) gelöst, neutralisiert und ausgeschieden. Der Körper kann sich schliesslich wieder erholen und regenerieren. Daher ist ein ausgeglichener Säure-Basenhaushalt die Voraussetzung für innerliche und äußerliche Zufriedenheit.

Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen

Für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Einnahme von Medikamenten, ist reines Heilfasten nicht immer optimal. Möglicherweise kommt das klassische Fasten aus ärztlicher Sicht mitunter gar nicht in Frage. Hier kann das Basenfasten eine gesunde und sanfte Alternative darstellen.

Fasteneinsteiger

Auch für alle Fasteneinsteiger, die sich (noch) nicht zutrauen, eine ganze Woche lang nur mit Flüssigkeiten auszukommen, ist das Basenfasten eine nachhaltige Alternative zum Buchingerfasten. Wo es um Gewichtsreduktion geht, gibt es nach unseren Erfahrungen keine Unterschiede im Erfolg beider Fastenvarianten. Abgesehen davon ist das Basenfasten als Einstieg in eine Ernährungsumstellung sogar oft besser geeignet.

Täglich 3 leckere Mahlzeiten

Das Basenfasten ist eine Entschlackungsvariante, bei der ausschliesslich Mahlzeiten aus rein basischen Lebensmitteln genossen werden. Man kann sich hierbei also satt essen und gleichzeitig den Organismus entlasten, weil durch die Ernährung mit vitalstoffreichen, basenbildenden Lebensmitteln Schlacken und Säuren abbaut werden. Meist wird das Basenfasten für eine oder zwei Wochen durchgeführt, während der man ausschliesslich frisch und lecker zubereitetes Obst und Gemüse zu sich nimmt.

Was ist der Säure-Basen-Haushalt?

Das Verhältnis von Säuren und Basen im Körper wird als Säure-Basen-Haushalt beschrieben. Dieser wird in Form des pH-Werts angegeben. Weil der Organismus weder übersäuern (Acidose) noch einen Basenüberschuss (Alkalose) entwickeln möchte, verfügt er über verschiedene Regulationsmechanismen, die eine Übersäuerung (mediz. Azidose) verhindern.

Der pH-Wert wird über die Lungen, die Nieren, die Leber sowie Puffersubstanzen aus dem Skelett und dem Blut in engen Grenzen konstant gehalten. Überschüssige Säure wird als Kohlendioxid über die Atmung oder mithilfe der Nieren aus dem Blut gefiltert und mit dem Urin ausgeschieden.

Bei gesunden Menschen beträgt der pH-Wert 7,4. Wer übersäuert ist, hat einen niedrigeren Wert. Eine basische Ernährung soll das Verhältnis von Säurebildnern und Basen im Körper in Balance halten. Erkrankungen der Lunge oder der Nieren können beispielsweise die Ursache einer Übersäuerung (Acidose) sein – dann liegt der pH-Wert unter 7. Wie der pH-Wert richtig gemessen wird, habe ich ausführlich in meinem Buch „Leichter leben. Fasten beflügelt und erweckt ungeahnte Energien“ beschrieben.

Wie wirkt Basenfasten?

Beim Basenfasten wird auf sämtliche Lebensmittel, die im Körper Säuren und Stoffwechselgifte bilden könnten verzichtet. Dadurch werden die eingelagerten sauren Stoffwechselschlacken gelöst und ausgeschieden. Viele Menschen sind aber nicht nur übersäuert, sondern leiden mitunter auch an einem trägen Darm leiden, der sich nicht mehr vollständig entleert. Diese Probleme können langfristig zu einer Störung der Darmflora führen und somit evtl. in einer Entzündung der Darmschleimhaut münden. Der erste Schritt, damit sich die Entzündungen zurückbilden können und die Darmflora wieder ins Gleichgewicht kommt, ist folglich das Basenfasten. In diesem Fall sollte die Kur über mind. 4 Wochen durchgeführt werden.

Hier eine Auflistung basischer Lebensmittel:

Basisches Gemüse

  • Ingwer
  • Kartoffeln
  • Wurzelgemüse
  • Blattsalate
  • Kohl
  • Bohnen und Erbsen

Basisches Obst

  • Bananen
  • Melonen
  • Mangos
  • Äpfel
  • Birnen
  • Trauben
  • Zitrone

Basisches Getreide

  • Buchweizen
  • Quinoa
  • Hirse

Basische Milchprodukte

  • Molke
  • Kefir
  • Buttermilch

Mein Rezeptvorschlag für eine basische
„Wirsing-Kartoffel-Pfanne“:

Wirsing ist gesund und lecker

Zutaten für 4 Personen

1 Wirsingkohl
1 rote Paprika
1 große Karotte
6 Kartoffeln
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
Gemüsebrühe, Kreuzkümmel, Curcuma

Zubereitung

  1. Aus den Wirsingblättern die dicken Strunkteile rausschneiden, das Blatt teilen und danach alle geteilten Blätter in Streifen schneiden.
  2. Salzwasser zum Kochen bringen und den Wirsing für 3 Minuten blanchieren.
  3. Zwiebel in Würfel schneiden, Knoblauch kurz flachklopfen und mit den in Würfel geschnittenen Kartoffeln, Möhren und Paprika anbraten.
  4. Mit 1/2 Tasse Wasser ablöschen, Deckel drauf, 5 Minuten dämpfen.
  5. Wirsing dazugeben, 1 gehäufter Teelöffel Gemüsebrühe, nach Geschmack mit Kreuzkümmel und Curcuma würzen. Durchmischen.
  6. Noch mal 5-10 Min. dämpfen. Immer wieder wenden.
  7. Evtl. kann man Sonnenblumen- oder Kürbiskerne dazugeben.
  8. Lecker!! Guten Appetit!

In meinem Blogbeitrag „Basenfasten – Essen und trotzdem entlasten???“ finden Sie weitere Infos und eine Buchrezension, die Sie interessieren könnte…